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Creditreform Wirtschaftsindikator

Publikation vom 28.02.2012

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Startseite News & Termine Creditreform News Online-Archiv Archiv 2007 Aktuelle Analyse: Creditreform Wirtschaftsindikator für das 1. Quartal 2007

Creditreform Wirtschaftsindikator, 1. Quartal 2007

Aufschwung setzt sich fort

Neuss, 26.02.2007

Die sehr positive konjunkturelle Entwicklung setzt sich auch zu Beginn des Jahres 2007 unvermindert fort. Der Creditreform Wirtschaftsindikator steigt gegenüber der letzten Erhebung vom November 2006 um 2,6 Zähler und erreicht mit 50,8 Punkten einen neuen Höchststand.

Die konjunkturelle Dynamik kommt vor allem in der Aufwärtsbewegung des Geschäftsklimaindexes zum Ausdruck. Getragen von sehr guten Beurteilungen der aktuellen Lage, legt der Index 6,6 Punkte zu und klettert auf +18,7.

Neben dem Geschäftsklima haben sich auch die Indikatoren Zahlungsverhalten und Insolvenzanfälligkeit positiv entwickelt. Die mit der ausstehenden Summe gewichtete durchschnittliche Überfälligkeit in Tagen, die mit Hilfe des Creditreform Datenpools zum Austausch von Zahlungserfahrungen (ZaC) ermittelt wird, fiel um 0,15 auf 13,75. Demnach waren die Außenstände in den vergangenen Monaten rückläufig.

Insolvenzanfälligkeit geht merklich zurück

Erneut verbessert hat sich die Insolvenzanfälligkeit der Betriebe. Der Creditreform Risiko Indikator (CRI), der ein Maß für das Insolvenzrisiko ist, sank im Vergleich zum November des Vorjahres um 0,06 auf 2,26. Damit wiesen von 10.000 Unternehmen noch 226 ein so genanntes Negativmerkmal, etwa einen Insolvenzantrag, auf. Weiter gefestigt zeigte sich erneut die Kreditwürdigkeit der deutschen Unternehmen. Der durchschnittliche Creditreform Bonitätsindex für die mehr als drei Millionen in der Creditreform Datenbank erfassten wirtschaftsaktiven Betriebe steht unverändert bei 257.

Verbesserungen in fast allen Branchen

Von den zehn bewerteten Wirtschaftszweigen konnten acht ihren Branchenindex gegenüber dem Vorquartal verbessern. Hervorzuheben sind die Konsumgüterbranche sowie die Metall- und Elektroindustrie, deren Branchenindizes um 4,6 bzw. 3,7 Punkte anstiegen. Die höchste Punktzahl erreicht weiterhin – trotz leichter Verluste – die chemische Industrie. Der entsprechende Branchenindex verliert 3,4 Zähler und steht im Februar 2007 bei 65,7.

Der vollständige Quartalsbericht kann im Jahresabonnement bei der Creditreform Wirtschaftsforschung in Neuss Tel.: 0 21 31 / 109-174, per E-Mail presse@creditreform.de oder direkt hier bestellt werden. Die nächste Ausgabe erscheint Mitte Mai.

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